Regallücken
Cortex erkennt die Regallücke im Abverkauf, sobald sie entsteht, und disponiert die Nachfüllung, bevor Umsatz verloren geht.
Steuere deinen Nachschub
Cortex liest Abverkauf, Bestand und Frequenz im selben Takt und legt jede Nachfüllung als Aufgabe vor, mit Artikel, Regalplatz und Grund.
Frischwaren
Regallücke
Backwaren
Bestandsprüfung
Getränke
Nachschub
Snacks
Regallücke
Regalverfügbarkeit
OOS-Minuten
Backroom-to-Shelf-Zeit
Zeit bis Rückplatzierung
Umsatz je Nachfüllstunde
Lücke
Weltweit fehlen im Schnitt 8,3 Prozent der Artikel im Regal, bei Aktionsware und Schnelldrehern regelmässig mehr als zehn. Die Ware steht dabei oft wenige Meter weiter, im Backroom, auf der Palette, im Rollcontainer: gezählt, gebucht, verfügbar, nur nicht dort, wo der Kunde nach ihr greift. Ein leeres Regal ist Umsatz, der bereits im Laden ist.
Zurückgelassene Artikel warten am Service-Schalter auf den Weg zurück an ihren Platz, Ware steht im falschen Fach unter dem falschen Preis, ein Facing bleibt leer, weil die Regalpflege den Gang heute nicht erreicht hat. Der Bestand meldet Verfügbarkeit, die Fläche widerspricht, und niemand sieht den Widerspruch, solange niemand davorsteht. Ein Viertel aller Regallücken entsteht so: die Ware ist im Laden, nicht im Regal.
Fast jeder zweite geplante Kauf geht verloren, sobald ein Kunde vor der Lücke steht, und fast jeder dritte holt den Artikel in einem anderen Laden. Ein typischer Händler verliert so rund vier Prozent seines Umsatzes, nicht im Wettbewerb um Preis oder Sortiment, sondern an eine Lücke von wenigen Stunden.
Erkennung
Cortex liest den Abverkauf je Artikel und Zeitfenster gegen Bestand, Regalkapazität und die letzte Nachfüllung, im selben Zeitraster. Ein Artikel, der nach seinem Muster längst wieder gescannt sein müsste und still bleibt, während der Bestand ihn führt, ist die Regallücke, erkannt am Verhalten der Kasse und nicht am Blick ins Regal.
Cortex weiss, wie viele Kunden gerade durch den Gang gehen und wie viele gleich dort sein werden, und gewichtet jede Lücke mit dem Umsatz, der in dieser Zeit an ihr vorbeiläuft. Sensorik am Regal bestätigt den Befund, wo sie vorhanden ist. Voraussetzung ist sie nicht.
Nachschub
Cortex legt die Nachfüllung als Aufgabe vor, mit Artikel, Regalplatz, Menge und Grund, an die Rolle, die sie ausführen kann, und in der Reihenfolge, in der die Lücken Umsatz kosten: der Topseller vor dem Langsamdreher, die Aktionsware vor dem Standardsortiment, die Marge als zweites Gewicht. Personal füllt nicht mehr den Gang, in dem es gerade steht, sondern die Lücke, die gerade zählt.
Die Nachfüllung liegt vor der Spitze, nicht in ihr, und die Aktionsfläche ist voll, wenn die ersten Kunden der Aktion kommen; das Timing folgt der Frequenz. Zurückgelassene Ware geht denselben Weg, als Aufgabe mit Platz und Frist, bevor sie zur zweiten Lücke wird.
Wirkung
Cortex misst jede geschlossene Lücke gegen den Verlauf ohne Eingriff: OOS-Minuten je Artikel, die Zeit von der Erkennung bis zur Nachfüllung, der Umsatz je Nachfüllstunde. Aus dem Ergebnis entsteht die Regel für die nächste Lücke, und Regalverfügbarkeit wird zur geführten Kennzahl.
Welcher Standort seine Regale hält, welche Kategorie strukturell zu knapp bemessen ist und wo die Lücke nicht im Regal, sondern in der Bestellung beginnt, zeigt sich über das Netz hinweg. Aus vier Prozent verlorenem Umsatz wird eine Grösse, die sich Standort für Standort verkleinern lässt.