Denner AG

Denner stützt Flächengestaltung, Wegführung und Kommunikation in der Filiale auf reale Kundenbewegungen.

Wie Denner die Verkaufsfläche an Bewegung und Verhalten der Kundschaft ausrichtet.

Höhere Frequenz in der Weinzone

Aktuelle Belegung jederzeit sichtbar

Denner setzt Biem in mehreren Anwendungsfällen innerhalb der Filiale ein. Im Zentrum stehen zwei Fragen. Wie wird das Verhalten der Kundschaft zur Grundlage einer besseren Verkaufsfläche, und wie lässt sich die Auslastung einer Fläche in Echtzeit überwachen und steuern?

Kundenfluss und Conversion

Auf der Verkaufsfläche zeigt sich im Verhalten der Kundschaft, wie eine Filiale tatsächlich funktioniert. Biem macht Laufwege, Verweildauer und Frequenzen sichtbar und setzt sie in Beziehung zur Conversion. So richtet Denner Flächen, Kommunikation und Abläufe datenbasiert am tatsächlichen Verhalten aus.

Die Herausforderung

Im stationären Handel entstehen täglich Tausende relevanter Signale, vom Kundenstrom über Aufenthaltsdauer und Laufwege bis zur Kaufentscheidung. Viele davon bleiben unsichtbar oder werden nur einzeln betrachtet. Gemeinsam mit Denner erfasst Biem deshalb reale Kundenbewegungen systematisch und verbindet sie mit weiteren Informationen, als Grundlage für gezielter gestaltete Flächen, Kommunikation und Abläufe.

Die Biem-Lösung

Biem schafft eine datenbasierte Sicht auf das Verhalten innerhalb der Filiale. Ausgewertet werden:

  • Kundenströme und Laufwege samt ihrer Verdichtung auf der Fläche
  • die Frequenz einzelner Verkaufszonen
  • Aufenthaltsdauer und Engpässe
  • die Wirkung von Layout- und Kommunikationsmassnahmen
  • der Zusammenhang zwischen Verhalten und Conversion
  • auffällige Bewegungsmuster

Am Bildschirm der Digital Signage erfasst Biem Blickrichtung und Aufmerksamkeit und macht so die Wirkung der Inhalte messbar. Eine anonyme Segmentierung nach wahrgenommenem Geschlecht und definierten Kundentypen ergänzt das Bild. So entsteht eine objektive Grundlage für die fortlaufende Optimierung des Standorts.

Messbare Wirkung

Optimierte Wegführung und Flächengestaltung bringen eine höhere Frequenz in der Weinzone, datenbasierte Anpassungen von Layout und Kommunikation eine bessere Conversion. Engpässe werden erkannt, Aufenthaltsbereiche gezielter gestaltet, und operative Entscheidungen stützen sich auf objektive Kennzahlen.

Vom Bericht zur operativen Steuerung

Der eigentliche Mehrwert reicht über die Analyse hinaus. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage, künftig Situationen automatisiert zu erkennen und daraus konkrete Massnahmen abzuleiten, etwa bei Kundenaufkommen, Warteschlangen, Warenverfügbarkeit oder der Ausspielung relevanter Inhalte.

Auslastung und Sicherheit

Flächen mit einer Obergrenze an Personen verlangen jederzeit ein genaues Bild der Belegung. Biem misst sie in Echtzeit und verbindet Messung, Digital Signage und die Information der Mitarbeitenden zu einer durchgängigen Steuerung der maximalen Auslastung.

Die Herausforderung

Für bestimmte Verkaufsflächen gelten klare Vorgaben zur maximal zulässigen Personenzahl. Gerade bei hohem Andrang muss deshalb jederzeit bekannt sein, wie viele Personen sich auf der Fläche befinden. Mitarbeitende brauchen diese Information früh, damit sie die Kundschaft bei Bedarf kontrolliert lenken. Eine manuelle Zählung ist aufwendig, fehleranfällig und bleibt eine Momentaufnahme.

Die Biem-Lösung

Biem erfasst Ein- und Austritte automatisch und berechnet daraus fortlaufend die aktuelle Belegung der Fläche. Definierte Kapazitätsgrenzen stehen so unter ständiger Beobachtung. Die Lösung verbindet drei Elemente:

  1. Auslastung in Echtzeit. Sensoren an den relevanten Zu- und Ausgängen erfassen die Personenbewegungen, die aktuelle Belegung wird automatisch berechnet und mit der zulässigen Höchstzahl abgeglichen.
  2. Information der Kundschaft über Digital Signage. Die aktuelle Situation erscheint direkt auf digitalen Informationsflächen, und bei hoher Auslastung passen sich Hinweise und Zutrittsinformationen sofort an.
  3. Information der Mitarbeitenden. Nähert sich die Belegung einer definierten Grenze oder erreicht sie, erhalten die Mitarbeitenden gezielt eine Information und leiten früh Massnahmen ein.

Operativer Nutzen

Die aktuelle Personenzahl ist jederzeit verfügbar, definierte Maximalbelegungen stehen unter fortlaufender Beobachtung, und kritische Situationen werden rechtzeitig erkannt. Digital Signage informiert die Kundschaft situationsabhängig über Auslastung und mögliche Zutrittsbeschränkungen. Die Mitarbeitenden erhalten relevante Informationen früh und handeln, bevor eine kritische Auslastung entsteht. Die kontinuierliche Messung ersetzt oder unterstützt dabei manuelle Zähl- und Kontrollprozesse.

Von der Messung zur automatisierten Steuerung

Der Anwendungsfall zeigt den Ansatz von Biem exemplarisch.

Erkennen → Schwellenwert bewerten → Mitarbeitende informieren → Kommunikation anpassen → Situation überwachen

Aus einer einfachen Personenzählung wird so ein operatives Steuerungssystem, das die Mitarbeitenden unterstützt und zur Einhaltung der Sicherheits- und Kapazitätsvorgaben beiträgt.

Eine Datenbasis, mehrere Anwendungen

Beide Anwendungsfälle folgen derselben Logik. Biem erfasst reale Ereignisse in der Filiale, wertet sie aus und übersetzt sie in konkrete Informationen für den Betrieb. Auf derselben Infrastruktur entstehen so schrittweise weitere Anwendungsfälle, von der Analyse des Kundenverhaltens über die Steuerung von Warteschlangen bis zu automatisierten Handlungsempfehlungen.

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